Visuelle Grenzen schaffen durch Helligkeitskontraste
Statt Trennwände setzen unterschiedliche Helligkeitsniveaus und Richtungen klare Signale: heller über Arbeitsflächen, gedämpft im Entspannungsbereich, pointiert über dem Esstisch. Diese Kontraste geben Orientierung, lenken Gespräche, beruhigen Nebenflächen und betonen Hauptzonen. Wichtig ist die Balance, damit Übergänge angenehm bleiben und die Augen sich wohlfühlen. Nutzen Sie Dimmung, um Nuancen je nach Tageszeit zu verfeinern, und vermeiden Sie Blendpunkte, die den Raumfluss stören. So entstehen fühlbare Grenzen, die flexibel bleiben und doch eindeutig wirken.
Ebenen sinnvoll kombinieren: Grund-, Arbeits- und Akzentlicht
Die Basis bildet ein gleichmäßiges Grundlicht, das Schatten reduziert und Wege sicher macht. Ergänzend fokussiert Arbeitslicht exakte Tätigkeiten, etwa Schneiden, Lesen oder Konzentration im Homeoffice. Akzentlicht inszeniert Texturen, Kunst, Pflanzen oder Nischen und verleiht Tiefe. Zusammengeschaltet ergeben die Ebenen Szenen für Kochen, Spielen, Gespräche und Filmabende. Achten Sie auf ein harmonisches Verhältnis, damit jede Ebene ihren Zweck erfüllt, ohne andere zu überstrahlen. Mit Dimmkurven, Richtungen und unterschiedlichen Höhen lassen sich fein abgestufte Bildräume modellieren, die Bewegungen im Alltag intuitiv leiten.